Das Programm SIXT ONE, das nach einem Testlauf in den USA nun auch in Europa startet, ist zunächst in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Weitere Märkte folgen in diesen Tagen bis Ende März.
Das Prinzip: Wer Fahrzeuge mietet, sammelt Punkte. Pro qualifiziertem Euro erhalten Kunden Statuspunkte und Mietpunkte. Die Statuspunkte entscheiden über eine von vier Stufen – Silver, Gold, Platinum oder Diamond – und damit über zusätzliche Vorteile. Mietpunkte lassen sich später als Rabatt auf private Buchungen einsetzen.
Schnell da, schnell weg: "Meilen" von Sixt
Mit steigender Statusstufe wachsen die Privilegien: etwa Rabatte auf Anmietungen, schnellere Fahrzeugabholung ("Skip the Counter") oder kostenlose Upgrades. Besonders treue Kunden erhalten zusätzlich Zugang zu speziellen SIXT-Lounges. Allerdings verfallen die Sixt-Punkte relativ schnell: Schon zum Ende des Folgejahres sind sie weg. Für Diamond-Anwärter mit 6.000 benötigten Punkten eine Challenge.
Loyalitätsprogramme sind in der Reisebranche seit Jahren etabliert – bei Airlines, Hotels oder auch im Bahnverkehr. Dass nun auch Sixt ein solches System einführt, zeigt, wie wichtig Kundenbindung und wiederkehrende Umsätze im Mobilitätsmarkt geworden sind.
Technisch läuft das Programm komplett über die Sixt-App, in der Nutzer ihren Status und ihre Punkte jederzeit einsehen können. Getestet wurde SIXT ONE bereits Ende 2025 in den USA – laut Unternehmen mit Hunderttausenden Anmeldungen in den ersten Wochen. Nun soll das Modell auch in Europa für mehr Stammkunden sorgen.
